Tagesklinik Biberach

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Tagesklinik Biberach

Der Neubau der Tagesklinik orientiert sich an den städtebaulichen Vorgaben des Bebauungsplans (Entwurf). Das Erscheinungsbild des “Berliner Platzes” wird geprägt durch den Neubau des sechsgeschossigen “Punkthochhauses” - der anschließende viergeschossige Erweiterungsbau des Zentrums für Psychiatrie vermittelt zwischen den angrenzenden Bestandsgebäuden unterschiedlichster Höhenentwicklung. Die neuen Gebäude schaffen mit ihren klaren Kanten und Höhen eine gut proportionierte Platzsituation.

Besucher erreichen die Tagesklinik über den „Berliner Platz“, den Köhlesrain oder direkt über die Tiefgarage. Diese Zugänge führen jeweils in einen übersichtlichen Foyerbereich, der sich zum “Berliner Platz” orientiert. Unmittelbar am Foyer situiert werden die zusammenschaltbaren Gruppenräume, die optional in Verbindung mit dem Foyer als großer Veranstaltungsbereich genutzt werden können. Das Restaurant mit Terrasse liegt neben dem Foyer, orientiert sich zum „Berliner Platz“, zur Asti-Allee sowie zum Köhlesrain und repräsentiert somit die Tagesklinik ansprechend nach außen. Vom Foyer aus führen einläufige Treppen in die Obergeschosse; hier liegen auf drei Geschosse verteilt die Bereiche 1 - 3 sowie zentral die allgemeinen Gruppenräume und Nebenraumzonen.

Wettbewerb: 1. Preis _ 04-2014
Außenanlagen: lohrer hochrein LA

Wettbewerb Tagesklinik Biberach _ 2014 _ 1. Preis
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Zentralbibliothek LMU München

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Zentralbibliothek LMU München

Bei unverändertem, historischen Gebäudevolumen nimmt der Neubau zwischen den Eckrisaliten im Westen die ursprünglichen Kanten sowie die Höhenentwicklung und die Dachform auf.
Der neue Gebäudeteil stärkt die historische Hülle indem die neue Haut als transparenter Filter zwischen den beiden massiven Eckrisaliten fungiert. Der Eingangsbereich zeigt sich hierbei zum Hof offen, kommunikativ und einladend.

Die Bibliothek erschließt sich dem Besucher über ein langgezogenes, übersichtliches und multifunktional nutzbares Foyer. Das Foyer gewährt durch halbhohe Einbauten, offene Erschließungssysteme und differenziert geschnittene Geschossdecken, die Abstand zu den historischen Wänden halten, einen umfassenden Überblick über das gesamte Gebäude.

Wettbewerb: Anerkennung 03-2014
Außenanlagen: lohrer hochrein LA

Wettbewerb Zentralbibliothek LMU München _ 2013 _ Anerkennung
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Ortsmitte Strass

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Ortsmitte Strass

„Raumfolgen statt Durchgangsstraße“ – dieser Gedanke bildet den Ausgangspunkt für unser Konzept.
In der Ortsmitte wird das bisher dominierende klassische breite Straßenprofil aufgegeben. Aus ortsräumlichen Brüchen und betont durch die Setzung einiger weniger Solitärbäume entwickeln sich platzartige offene Teilräume mit fließenden Übergängen. Gerahmt von den neuen Solitären bildet die Kirche den orientierungs- und identitätsbildenden Blickfang. Teppichartig von Rasenintarsien durchwirkt spannt sich der neue Belag durchgehend innerhalb des längsgestreckten Ortszentrums auf. Zwischen Schloss, Kindergarten, Kirche und Pfarrhaus bildet die neue „Schloss-Terrasse“ die lesbare Mitte und den Höhepunkt der räumlichen Abfolge. Sie spielt mit der anspruchsvollen Topographie, entwickelt durch leichte Faltungen eine ortstypische Teilräumlichkeit, verknüpft barrierefrei die wesentlichen Anschlüsse und präsentiert mit einem großzügigen Blick in den angrenzenden Landschaftspark das unverwechselbare Besondere des Ortes.

Wettbewerb: 4. Preis _ 01-2014
ARGE: lohrer hochrein LA I löhle neubauer architekten

Wettbewerb Ortsmitte Strass _ 2013 _ 4. Preis _ ARGE Lohrer Hochrein LA mit Löhle Neubauer
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Mehrgenerationenprojekt Ursulinenareal Oberried

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Mehrgenerationenprojekt Ursulinenareal Oberried

Der Entwurf für das Mehrgenerationenprojekt reagiert städtebaulich auf die kleinteilige Körnung der Umgebung. Größtes Gebäude im Ort bleibt das Kloster. Drei bzw. vier (einschl. Erweiterung) orthogonal ausgerichtete quadratische Baukörper wirken ordnend und schaffen zusammen mit dem zentralen Vorplatz eine gemeinsame Mitte. Von der sowohl - funktional vereint in einem zweigeschossigen Gebäude untergebracht - die Tagespflege, die Gemeinschaftsräume und das Wohnheim für Demente als auch die unterschiedlichen Wohnungen gleichberechtigt erschlossen werden.
Das “halböffentliche” Gebäude orientiert sich dabei Richtung Ortsmitte, während die Wohnungen den Übergang zur bestehenden Wohnbebauung darstellen. Die versetzte Anordnung der Baukörper schafft dabei gut nutzbare individuelle Freiräume und interessante Sichtbezüge zu Ortskern und Bach.

Wettbewerb: 4. Preis 12-2013
Außenanlagen: lohrer hochrein LA

Wettbewerb Mehrgenerationenprojekt Ursulinenareal Oberried _ 2013 _ 4. Preis
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Landesgartenschau Wangen / Allgäu

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Landesgartenschau Wangen / Allgäu

Stadtgewebe „Fil a fil“ I Die Wangener Stadtland¬schaft besitzt heute schon entlang der Argen ein bandför¬miges Pattern urbaner Strukturen – Strukturen, die von Be¬bauung, Wasser und Landschaft geprägt sind, Strukturen, die locker gegeneinander versetzt im stadtlandschaftlichen Weichbild treiben.
Dieses besondere urbane Gewebe bildet die Basis für un¬ser Konzept. Durch gezielte Neubebauung, Akzentuierung der Parklandschaft und spürbare Freistellung der Wasser¬adern werden diese „urbanen Fäden“ in den ihren originären Themenfeldern Grau / Grün / Blau lesbar geschärft und mit querlaufenden Verbindungskorridoren zu einem engmaschi¬gen Stoff „Fil à Fil“ verwoben. Ein ungewöhnlicher, jedoch ortsangemessen und reizvoll changierender, stark von Grün durchwirkter und vom Wasser geprägter Stadtraum entsteht.

Wettbewerb: 1. Preis _ 04-2014
ARGE: lohrer hochrein LA I löhle neubauer architekten

Wettbewerb Landesgartenschau Wangen / Allgäu _ 2013 _ 1. Preis _ ARGE Lohrer Hochrein LA mit Löhle Neubauer
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Bahnhofsumfeld Prien / Chiemsee

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Bahnhofsumfeld Prien / Chiemsee

Die Neuordnung des Bahnhofsareals bietet die Change, die besonderen Potentiale dieses öffentlichen Verkehrsknoten herauszuarbeiten und ihn als zeitgemäßes Tor von und nach Prien wieder aus dem gesamtörtlichen Kontext heraus zu inszenieren. Vier Aspekte stehen dabei im Fokus:
• Abbau der trennenden Wirkung von Hochriesstraße und Bahngelände
• Synergetisches Zusammenspiel von Ortskern, Bahnhof und Busbahnhof
• Nachweis der geforderten Stellplätze
• Behutsame Nachverdichtung des Areals

Der Bahnhofsplatz wird als bewusst offener Platz verstanden, der vorrangig Passanten, dem Aufenthalt und der Gastronomie zur Verfügung steht. Er öffnet damit auch die Orientierung gebenden Blickbeziehungen zur Ortsmitte, zum Bahnhof und zum Busbahnhof. Dafür werden die Hochriesstraße in diesem Abschnitt gestalterisch dem Platz zugeordnet, blickstörenden Einbauten in die Seitenbereiche verschoben und Befahrbarkeit des Platzes lediglich auf die Taxis beschränkt.

Wettbewerb: 2. Preis _ 01-2014
ARGE: lohrer hochrein LA I löhle neubauer architekten

Wettbewerb Bahnhofsumfeld Prien / Chiemsee _ 2013 _ 2. Preis _ ARGE Lohrer Hochrein LA mit Löhle Neubauer
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Kreissitz Nordwestmecklenburg Wismar

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Kreissitz Nordwestmecklenburg Wismar

Der Neubau nimmt sich gegenüber der denkmalgeschützten Villa stark zurück und stellt diese in den Vordergrund. Durch die Situierung der dreigeschossigen Erweiterung im östlichen Bereich des Grundstücks - dem Lauf des Mühlbachs folgend - wird eine maximale Freistellung der Villa erreicht.
Besucher nehmen die Villa weiterhin als Solitärgebäude wahr; zusammen mit dem Neubau, welcher sich an der Rostocker Straße, im Wesentlichen an den historischen Kanten des alten Kutscherhauses, orientiert wird ein gemeinsames, maßstäbliches und gut auffindbares Entree geschaffen.
Auch hinsichtlich der Höhenentwicklung reagiert der Neubau angemessen auf die Situation und korrespondiert mit der Traufhöhe des Haupthauses der Villa. Eine schmale Glasfuge zwischen Neubau und Villa hält respektvoll Abstand zwischen beiden Gebäuden. Die Erweiterung der Villa durch “ein” Gebäude gewährleistet auch die Wahrnehmung der Villa sowie der Außenanlagen in Bezug zur Umgebung.

Wettbewerb: 1. Preis 11-2013
Außenanlagen: lohrer hochrein LA

Wettbewerb Kreissitz Nordwestmecklenburg Wismar _ 2013 _ 1. Preis
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Neuapostolische Kirche Nürnberg

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Neuapostolische Kirche Nürnberg

Durch den Rückbau des bisherigen Eingangs tritt die Kirche als Solitär in Erscheinung und wird zum Identitätsträger der Kirchengemeinde ohne, dass hierdurch das Gefüge des denkmalgeschützten Ensembles gestört wird - vielmehr führt dies zur Aufwertung der historischen Substanz. Es wird behutsam in den Bestand eingegriffen; Dachform, Proportion und Gebäudevolumen bleiben nahezu unverändert erhalten. Der Zugang zur Kirche erfolgt direkt über einen kleinen Platz an der Karlstraße mit Blickbezug zu Pegnitz bzw. zum angrenzenden Park. Ein optional möglicher Kirchturm auf städtischem Grund würde die städtebauliche Situation weiter stärken.

Wettbewerb: 1. Preis 07-2013
Außenanlagen: lohrer hochrein LA

Wettbewerb Neuapostolische Kirche Nürnberg _ 2013 _ 1. Preis
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Studentenwohnanlage Erlangen

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Studentenwohnanlage Erlangen

Die orthogonalen Strukturen des nördlichen Universitätsgeländes werden in Form eines langgestreckten, aufgeständerten 5-geschossigen Studentenwohnheims und eines “Punkt”-Parkhauses fortgeführt. Die markanten großmaßstäblichen Strukturen setzen dabei die vorhandene Maßstäblichkeit (Chemikum) fort, reagieren auf die Zielvorgaben des Masterplans und bilden den städtebaulichen Abschluss zur Kurt-Schumacher-Straße. Gleichzeitig fungiert der Riegel als Rücken der kleinteiligen vorhandenen Wohnheime.

Durch die kompakte und konzentrierte Umsetzung der erforderlichen Nutzungen für Wohnen + Parken wird nur minimal in den bestehenden Freiraum eingriffen; durch die Aufständerung des Wohnheims ist zudem die Erlebbarkeit des Kontinuums Landschaft weiterhin gegeben. Vorhandene Fußwege werden ergänzt bzw. weiter geführt und der großzügige verbleibende Grünraum kann durch unterschiedlich nutzbare Freibereiche wie “Grillen”, “Bewegung” oder “Liegewiesen” bespielt werden.

Gemeinschaftlich genutzte Räume wie “Café-Bar” und “Veranstaltungsraum” werden aus dem Wohnbereich herausgelöst und in die Erdgeschossebene des “Parkdecks” integriert um Störungen im Bereich der Unterkünfte zu vermeiden und gleichzeitig den “urbanen” Raum an der Magistrale zu stärken. Die konzentrierte Anordnung des studentischen Wohnens an der Ostseite bietet auch langfristig ein Maximum an Entwicklungsmöglichkeiten auf dem restlichen Grundstücksareal.

Wettbewerb: 3. Preis 07-2013
Außenanlagen: lohrer hochrein LA

Wettbewerb Studentenwohnanlage Erlangen _ 2013 _ 3. Preis _ ARGE Löhle Neubauer mit Lohrer Hochrein LA
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Obere Vorstadt Aichach

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Obere Vorstadt Aichach

„Vorstadt“ mit ihren speziellen städtebaulichen Eigenschaften und wohl dosierten Abfolge von Funktionen und Teilräume bildet die Grundlage der vorliegenden Konzeption. Das Innere der Altstadt wird so bewusst nicht nach Außen gespiegelt. Vielmehr entwickelt sie eine abwechslungsreiche Raumfolge von eigenständiger Qualität. Verkehr wird nicht negiert, vielmehr in seiner dienenden Funktion als belebendes Rückgrat einer guten Erreichbarkeit verstanden und vor diesem Hintergrund auf das funktionell und räumlich Notwendige reduziert.
Die grüngeprägten Areale des Stadtwalles und des Griesbachs gliedern die Baufelder in überschaubare Teilräume mit jeweils eigenständigen Schwerpunkten und unterstreichen die stadträumliche Abfolge. An perspektivisch wichtigen Orten setzen Neubauten belebende zeitgenössische Akzente. Dauerparken wird ausgelagert, Kurzparken optimiert, die nutzbaren Fußgängerbereiche optimiert und Bereiche für Auslagen und Außengastronomie angeboten.

Wettbewerb: 1. Preis _ 02-2013
ARGE: lohrer hochrein LA I löhle neubauer architekten

Wettbewerb Obere Vorstadt Aichach _ 2013 _ 1. Preis _ ARGE Lohrer Hochrein LA mit Löhle Neubauer
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