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Sporthalle Weissenburg

Hinsichtlich des Städtebaus ist darauf zu achten, dass die vorhandenen Qualitäten genutzt bzw. gestärkt werden. Das Gebäude sollte auf die „Körnung“ (Maßstäblichkeit / Proportion) der Umgebung reagieren. Wichtig ist, dass der Bezug des Gebäudes zur Stadtmauer, Altstadtkern, Seeweiher, Parkanlage, Schulzentrum und Mogetissa-Therme hergestellt wird.

Dabei sollte auch in Erwägung gezogen werden, den vorhandenen Parkplatz weiter zu „durchgrünen“ und versiegelte Flächen zu reduzieren. Der Umbau der Mogetissa-Therme sollte so erfolgen, dass die unruhige Gebäudegeometrie der Therme durch einen klaren, einfachen, vorgestellten Baukörper ausgeblendet wird. Gleichzeitig sollte dieser Anbau das neue Schaufenster der Therme sein. Das Café könnte sich nach Norden bzw. Westen öffnen und zusammen mit der Sporthalle einen neuen Platz bzw. ein neues Ensemble definieren.
Die Sporthalle, die auch als Stadthalle fungiert, sollte sich nach Norden hin komplett öffnen und einen repräsentativen Charakter aufweisen (Blickbezug von der Straße nach innen und umgekehrt von der Halle zum Park bzw. zur Stadtmauer) und als Identitätsträger fungieren. Gleichzeitig öffnet und orientiert sich die Halle auch nach Osten und korrespondiert mit dem neuen Café bzw. dem Platz vor der Therme. Die neue Halle zeigt sich als einfacher, dominanter Baukörper, sie wirkt einladend und offen.

Wettbewerb: 2. Preis _ 05-2011
Außenanlagen: lohrer hochrein LA

VOF Sporthalle Weissenburg _ 2011 _ 2. Preis
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