Kreisverwaltung Plön

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Kreisverwaltung Plön

STÄDTEBAU
Der Neubau der Kreisverwaltung orientiert sich hinsichtlich Körnung und Maßstäblichkeit an den vorhandenen städtebaulichen Strukturen.
Die beiden versetzten und höhengestaffelten quadratischen 2 - bzw. 4 - geschossigen Baukörper mit Innenhof fügen sich behutsam in die vorhandene Topografie ein und entwickeln sich mit dem ansteigenden Gelände nach oben. Die versetzten Baukörper definieren gleichzeitig einen angemessenen Vorplatz und reagieren auf vorhandene Fluchten. Der 2 - geschossige Gebäudeteil im Osten gewährleistet eine optimale Belichtung der angrenzenden Bebauung.
Der Schilderprägedienst wird direkt im Anschluss an die Zulassungsstelle im Südwesten des Grundstücks verortet. Das eingeschossige Gebäude nimmt sich gegenüber der Kreisverwaltung deutlich zurück. Durch Bezugnahme der Raumkanten fügt es sich in das gesamte Ensemble der Kreisverwaltung ein.

ENTWURF
Der vorgeschobene 2-geschossige Baukörper, markiert mit seiner großzügigen Überdachung den Eingangsbereich der neuen Kreis-verwaltung. Besucher werden sowohl von Westen als auch von Süden kommend, in das helle und einladende Foyer geleitet, dessen Zuschnitt eine multifunktionale Nutzbarkeit erlaubt. Eine 2-seitige Belichtung über einen grünen Innenhof, welcher der vorhandenen Topografie folgt, schafft eine repräsentative Eingangshalle und unterstreicht die öffentliche Nutzung des Gebäudes
Entlang des Lichthofes führt eine einläufige Treppe in die Obergeschosse, welche die verwaltungstechnischen Einrichtungen erschließt. Während die Räume für die Wirtschaftsförderung- und Klimaagentur sich direkt über dem Foyer befinden, werden die restlichen Abteilungen für die Kreisverwaltung im zurückversetzten Baukörper verortet.
An den Erschließungsmagistralen, welche über die beiden begrünten Innenhöfe beste Orientierung und Belichtung gewährleisten, liegen geschossweise jeweils die allgemeinen Nutzungen der 8 Abteilungen wie Toiletten, Kopierräume, Teeküchen, Desksharing. Teamarbeits- und Besprechungsräume. Von diesen Magistralen werden in U-förmiger Anordnung um die beiden grünen Höfe jeweils Bürostrukturen mit ihren insgesamt 8 Abteilungen verortet.
Die gewählte Tragstruktur (Achsmaß 1,50 m) gewährleistet eine größtmögliche Flexibilität der Büronutzung. So lassen sich einerseits problemlos Einzel- und Doppelbüros, Gruppenbüros oder Open-Space-Lösungen in der vorhandenen Grundstruktur flexibel abbilden, andererseits gewährleistet die U-Förmige Anordnung eine unabhängige Einteilung der Abteilungen. Die grünen Innenhöfe sorgen für bestmögliche Belichtung und Orientierung und schaffen in den variablen Büroeinheiten entsprechende Wohlfühloasen. Die erforderlichen Technik- und Nebenräume werden im Hanggeschoss integriert.

Wettbewerb Kreisverwaltung Plön _ 2021 _ 1.Preis
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Gymnasium Putzbrunn

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Gymnasium Putzbrunn

STÄDTEBAU
Der Neubau fügt sich wohltuend in den angrenzenden Landschaftsraum ein und ermöglicht den vorhandenen Baumbestand durch Neupflanzungen weiter ans Gebäude heranzuführen, so dass sich durch den mäandrierenden Grundriss Gebäude und Landschaft vereinen.
Ermöglicht wird dies durch eine sensible Gliederung der Baumasse, die zudem zwischen der kleinteiligen Wohnbebauung im Osten sowie dem im Westen angrenzenden großmaßstäblicheren Gewerbegebiet vermittelt.
Durch die polygonal zugeschnittenen Cluster gelingt es weiter die Richtungen beider “Quartiere“ aufzunehmen und auch hinsichtlich der Höhenentwicklung zu vermitteln.

ERWEITERUNG
Die Erweiterung des Gymnasiums kann in der vorhandenen Gebäudestruktur der mäanderten Baukörper entlang einer Magistrale fortgeführt werden. Ohne Störung des Schulbetriebs kann im Osten ein weiterer Clusterbaustein ergänzt werden. Die Terrasse im 2. OG bildet dabei den Platzhalter für die Räume der Oberstufe. Die Erweiterung der Sporthalle erfolgt im Westen.

LANDSCHAFT
Ein lockerer Schleier aus Wald - Fragmenten mit hoch aufge-asteten Kiefern und Eichen umspielt das mäandrierende Gebäude und unterstreicht so den Charakter eines Hauses im Waldrand. Zum Wald hin verdichten sich die begleitenden Wiesenflächen zu artenreichen Hochstaudenfluren der natur-nahen Waldränder.

Eingebunden in diesen Schleier wird ein tänzelndes Pattern von funktionsgebundene Flächen – beispiels-weise den Allwetterplatz oder das grüne Klassenzimmer. Lern und Schulgarten werden in den artenreichen Staudenmatten auf den Dächern eingebunden.
In die mit Drainasphalt befestigten Flächen werden großzügig Inseln aus wassergebundener Decke eingelegt, um so ein weitgehendes versickern auf dem Gelände zu gewährleisten.

Wettbewerb Gymnasium Putzbrunn _ 2021 _ 3.Preis
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Stadthalle und Rathaus Eschborn

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Stadthalle und Rathaus Eschborn

STÄDTEBAU
Der Neubau der Stadthalle und der Bücherei sowie der Erweiterungsneubau des Rathauses mit den entsprechenden Umstrukturierungen in den Bestandsgebäuden werden zu einem stimmigen und identitätsstiftenden neuen Ensemble zusammengeführt.
Die Bücherei am Westerbach, das zum Platz 3- bzw. 5-geschossige Rathaus sowie die Stadthalle stellen die räumliche Verknüpfung zur “Neuen Mitte” im Norden her und definieren die gestaffelte Platzfolge. Das 5-geschossige Rathaus wird zum Identitätsträger der neuen Ortsmitte von Eschborn und leitet zur Stadthalle. Durch den Rücksprung des Erweiterungsbaues, bleibt die Betonung in der visuellen Hierarchie auch weiterhin auf dem bestehenden, 3-geschossigen Bestandsbaukörper, sodass ein harmonisches Gefüge aus Alt und Neu entsteht, dass den Charakter des Ortes wahrt und gleichzeitig neue Freiraumpotentiale ausbildet.
Während auf der Platzseite die neuen Gebäude bzw. Ergänzungen prägend und platzbildend für das neue Zentrum werden, bleibt der Bestand im rückwärtigen Bereich in seiner Körnung unverändert.
Der Bereich zwischen neuer Stadthalle und Sitzungssaal wird als grüne Fuge ausgebildet.
Belebt wird der Platz durch eine transparente und zum Rathausplatz orientierte Bücherei, den offenen Eingangsbereich des Rathauses mit Bürgerbüro, den überdachten und einladenden Eingang der Stadthalle sowie durch das “Cafe am Platz” und verschiedene Geschäfte; die Platzfolge ermöglicht unterschiedlichste Varianten der “Bespielung”.

AUSSENANLAGEN
Der Rathausplatz als belebtes Zentrum der Stadt Eschborn wird durch die Setzung der neuen Baukörper neu gefasst und geht im Osten in einen neuen Vorplatz für die neue Stadthalle über. Baumkarrees unterstützen die neue Zonierung. Die bestehende Brunnenskulptur verbleibt als identitätsstiftendes Element auch weiterhin an ihrem Platz erhalten. Die Erweiterung des Westerbachs nach Norden stärkt dessen Bezug zum Platz. Konsumfreie Aufenthaltsmöglichkeiten vervollständigen die neue Platzgestaltung und wertet die Ortsmitte von Eschborn weiter auf. Die Fortführung des Platzbelages über den verkehrsberuhigten Teil der Kurt-Schumacher-Straße hinaus, bindet die nördliche gelegene “Neue Mitte” an den Rathausplatz an.

MATERIALITÄT
Die neuen Baukörper sind in der Formsprache klar und einfach ausgeführt. Die starke Präsenz des Gebäudeensembles entspricht seiner öffentlichen Funktion. Die Nutzung von rotem Klinker, Dünnformat im wilden Verband, nimmt Bezug auf das historische Rathaus und betont die Zusammengehörigkeit der einzelnen Gebäude. So bleibt die stadthistorische Bedeutsamkeit des Materials am Ort gewährleistet, jedoch in einer modern ästhetischen Formsprache adaptiert. Erforderliche Öffnungen werden präzise in die Körper eingeschnitten. Öffentliche, erdgeschossige Bereiche erhalten großzügige und einladende Verglasungen. Im Inneren bestimmen helle und warme Materialien das freundliche Erscheinungsbild der jeweiligen Gebäude.

Wettbewerb Stadthalle und Rathaus Eschborn _ 2021 _ 1.Preis
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Landesamt für Finanzen Kaufbeuren

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Landesamt für Finanzen Kaufbeuren

STÄDTEBAU
Der Neubau des Behördenzentrums mit BayernLab setzt sich selbstbewusst an die Kante der Bahnhofstraße und bildet einen repräsentativen Stadtbaustein im Bahnhofareal aus. Der 4-geschos-sige Baukörper hebt sich deutlich von der vorhandenen Bebauung ab und definiert, als Gegenpart zum Bahnhof, das Stadtentrée.
Die kompakte quadratische Form ermöglicht eine optimale Grundstücksausnutzung und gestattet auch weiterhin Blickbe-ziehungen in den angrenzenden Jordanpark. Großzügige Einschnitte in das Gebäudevolumen schaffen definierte Freibereiche und ermöglichen die öffentliche Nutzung des “BayernLab“ auch im Außenraum abzubilden.

ENTWURF
Auf Straßenniveau – südseitig - markiert eine großzügige Auskragung den öffentlichen Vorbereich und bildet die neue Eingangssituation des Behördenzentrums aus. Großflächige Verglasungen verbinden Außen- und Innenraum und gewähren vorbeiziehenden Passanten spannende Einblicke in die öffentliche Nutzung des BayernLabs.
Das Foyer erhält seinen hellen und einladenden Charakter durch die großzügige Gestaltung sowie spannenden Blickbezügen zwischen Straßen- und Parkseite.
Auf Straßenniveau sind die Räumlichkeiten des BayernLabs, sowie die gemeinschaftlich genutzten Flächen verortet. An das gemeinsame Foyer gliedern sich im Südwesten die Bereiche der Wlan-Lounge an, die über mobile Trennwände bis in den Videokonferenzraum erweitert werden kann. Die Büro- und Nebenräume des Bayernlabs sind daran angeschlossen verortet.
Im Südwesten lässt sich der Sozialraum ebenfalls an das Foyer angliedern und steht als zusätzlicher Vortragsraum zur Verfügung. Das Herzstück des offenen Eingangsbereiches bildet die großzügige Sitztreppenanlage, die auf den 2-geschossigen Multifunktionsraum auf Parkebene zuführt. Diese Anordnung ermöglicht einerseits die Topographie des Geländes auch im Gebäude erlebbar zu machen

und stärkt andererseits die Verbindung von Straßen- zur Parkseite.
Egal ob als Veranstaltungs- oder Ausstellungsraum bietet der Multifunktionsraum vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und kann flexibel bespielt werden. Ein 2-geschossiger Einschnitt auf der Nordseite lässt einen fließenden Übergang in den angrenzen Freibereich entstehen, der das BayernLab Richtung Park präsentiert.

VgV Landesamt für Finanzen Kaufbeuren _ 2021 _ 1.Preis
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Präsident-Mohr-Schule Ingelheim

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Präsident-Mohr-Schule Ingelheim

STÄDTEBAU
Der Neubau der Präsident - Mohr - Schule nimmt im Norden die vorgegebene städtebauliche Kante auf und definiert den vorgelagerten, durchgrünten Platz. Der erdgeschossige Bereich des Neubaus bindet an die denkmalgeschützte Villa an und stellt diese gleichzeitig frei, so dass die Villa auch von der Hammergasse aus erlebbar wird. Der 3-geschossige Haupttrakt fungiert hierbei als Pendant zum Baudenkmal. Villa und Neubau verschmelzen zu einem Ensemble und werden zusammen mit dem grünen Vorplatz zum Identitätsträger.
Der südliche Teil des Grundstücks bleibt grün (Schulgarten), fungiert als Pausenraum und dient dem Sport. Die bestehende Kelterhalle wird teilweise zurückgebaut und wird als überdachte Pausenfläche genutzt bzw. steht für Schulevents wie Theater und Konzerte zur Verfügung.

AUSSENANLAGEN
Ein terrassiertes Klimawäldchen bildet den Vorplatz. Ein lichter, wechselkroniger Hain blütenreicher und klimaresilienter Baumarten überstellt den von Osten nach Westen immer grüner durchwirkten Platz. Ein Grid aus barrierefreien Zuwegungen, Sitzkanten, Aufweitungen und verbindenden Treppenläufen wird mit Spielpunkten, Rasen, Retensionsmulden, Trockenheit liebenden Wiesen und Staudenflächen zu einem lebendigen Pattern verflochten.
Der rückwärtige, umfriedete Schulhof wird durch eine Trockenmauer in den befestigten unteren Hof mit eingestreuten Solitärbäumen und den oberen Garten mit Sport, Obstwiesen, freien Rasen, Schulgarten und Freiluftunterricht gegliedert. Stufen, Faltungen und dezente Aufkantungen bieten informelle Aufenthaltsbereich. Das langfristige Bild der strapazierfähige Grundpflanzung changiert zukünftig je nach Pflege und Auseinandersetzung mit Natur und Umwelt zwischen gärtnerisch intensiv und wild extensiv.

Wettbewerb Präsident-Mohr-Schule Ingelheim _ 2021 _ 3.Preis
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Grundschule Koblenz

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Neubau Grundschule Koblenz

STÄDTEBAU
Der Neubau der Pestalozzi Grundschule besetzt mit seiner prägnanten Winkelform die Nordwest-Ecke des Grundstücks und bildet eine klare Raumkante Richtung Norden und eine einladende Eingangssituation Richtung Westen aus. In Richtung der Bahngleise adaptiert der Neubau die bestehende städtebauliche Struktur der Nachbargebäude, während im Westen eine großzügige Überdachung, welche sich zwischen dem Schul- und Sporthallenbaukörper aufspannt den neuen Haupteingang der Grundschule markiert.
Während der Baukörper sich zum Straßenraum durch klare Kanten definiert, wird das Gebäudevolumen nach Süden durch eingeschnittene Höfe und Terrassen gegliedert und schafft somit einen fließenden Übergang zwischen Baukörper und Freiraum.
Der neue Fuss- und Radweg an der südlichen Grundstücksgrenze erlaubt eine schnelle Erschließung von Osten und Süden. Schüler können darüber hinaus den Haupteingang auf kurzem Wege über eine interne Erschließung über die Pausenfläche erreichen.

ERWEITERUNG
Das Schulgebäude ist so konzipiert, dass eine Erweiterung in der bestehenden Gebäudekubatur ermöglicht wird. Um flexibel auf künftige Raumanforderungen zu reagieren, bestehen einerseits
Erweiterungsmöglichkeiten auf den vorgehaltenen Flächen der Terrassen und der überdachten Pause oder andererseits die Möglichkeit zur Überbauung der Eingangsüberdachung.
Die Cluster sind bereits so ausgebildet, dass eine 3-Zügigkeit gewährleistet ist.

AUSSENANLAGEN
Parallel zu den Gebäudestrukturen entwickeln sich die Freiflächen in Bändern. Sie greifen damit ein tradiertes Bild von Gärten mit linearen Beeten und Furchen auf. Die vorhandenen Bäume werden weitgehend integriert und mit klimaresilienten Arten ergänzt. Es entsteht ein lebendiges Pattern unterschiedlich grün durchwirkter Bereiche. Pflanzen überspielen die Linearität und ergebenen eine virulenten grünen Garten-Flair. Die geforderten Funktionen werden subtil in dieses Bild eingewoben und nach Möglichkeit in Überlagerung multifunktionell nutzbar ausgelegt.

Wettbewerb Neubau Grundschule Koblenz _ 2021 _ 1.Preis
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Dreifachsporthalle Ladenburg

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Dreifachsporthalle Ladenburg

STÄDTEBAU
Der Neubau der 3-Feldsporthalle gliedert sich im Osten an die vorhandene Bebauung des “Römerstadtions“ an und nimmt Bezug auf vorhandene Baukanten. Eine differenzierte Ausbildung des Baukörpervolumens integriert die neue Sporthalle in die umgebende Bebauung und adaptiert deren Körnung sowie Höhenausbildung.
Die großzügige Öffnung des Foyers nach Norden bildet eine eindeutige Adresse für die neue Sporthalle aus, während Verglasungen zum Sportfeld und nach Süden bereits erste Blickbezüge zu den Innen und Außensportflächen schaffen.
Die Vergrößerung des Fussweges zur „Losepromenade“ schafft einen attraktiven öffentlichen Raum und eine angemessene Erschließungssituation. Die neue Sporthalle stellt dabei das Bindeglied zwischen dem öffentlichen Raum und dem eingefriedeten Bereich des Römerstadion dar.

ENTWURF
Die neue multifunktionale Sporthalle wird über die “Losepromenade“ im Norden erschlossen. Das ausladende Vordach bildet den Auftakt des Gebäudes und markiert gleichzeitig dessen Haupteingang. Die Sporthalle ist so konzipiert, dass eine größtmögliche Flexibilität und eine vielseitige Nutzung für die Nutzer geschaffen wird. Dabei stellt das großzügig verglaste und einladende Foyer den zentralen Erschließungsbereich für die einzelnen Nutzungsvarianten dar.

AUSSENANLAGEN
Der vorhandene Weg im Norden des Römerstadions wird entlang des Losgrabens vom Vereinsheim bis zum östlichen Steg zu einer landschaftlichen Promenade ausgebaut. Mit der Wegebreite von 6 m wird die erforderliche Andienung und Rettung dezent integriert. Die vorhandene Allee wird mit einem umlenkenden Clump und einer sich zum Gewässer öffnenden doppelstämmigen Weidenreihe ergänzt. Von den begleitenden naturnahen Sitzsteinen aus öffnet sich der Blick über den Wasserlauf des „Losegrabens“ zu den Sportanlagen im Norden

Wettbewerb Dreifachsporthalle Ladenburg _ 2021 _ 1.Preis
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Hallenbad Nördlingen

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Hallenbad Nördlingen

STÄDTEBAU
Der Neubau des Hallenbades in Nördlingen orientiert sich an den orthogonalen und eher langgestreckten Strukturen des Umfelds. Die bestehende Tennishalle wird dabei geschickt miteinbezogen und durch verschiedene, versetzt angeordnete und längsstrukturierte Baukörper unterschiedlicher Höhenentwicklung ergänzt. Die spielerische Anordnung der Bausteine fügt sich dabei wohltuend in das Kontinuum Landschaft ein, gleichzeitig wird das Bad zum Identitätsträger für den Park. Die jeweiligen Nutzungsbereiche werden in 4 längs ausgerichteten Baukörpern verortet.

ENTWURF
Besucher erreichen das Hallenbad über die fußläufigen Anbindungen vom Parkplatz bzw. von der Bushaltestelle. Ein großzügiger Vorplatz im Grünen definiert den transparenten Eingang.
Bereits im Eingangsbereich erschließt sich dem Besucher die funktionale Struktur des Bades mit Foyer, Kasse, Wartezone und Bistro und gewährt großzügige Einblicke in die Badelandschaft bis hin zu den Außenbereichen.
In einem langgestreckten Baukörper, dem Foyer direkt angliedert, werden die Verwaltung sowie die Wechsel- und Sammelumkleiden mit den jeweils erforderlichen Nebenräumen für das Bad verortet.
Der eigentliche Badebereich mit Kinder-, Kurs- und großem Schwimmbecken sowie die Röhren- und Breitrutsche wird über zwei Zugänge erschlossen und gibt einen weitläufigen Blick frei in den Außen- bzw. Landschaftsraum.
Der Bistrobereich des Schwimmbades wird - mit Blickbezug zum Foyer - in unmittelbarer Nähe des Kinderbeckens angelegt.
Der Einstieg in das Außenbecken erfolgt an der Süd-West-Ecke des Bades, wo sichauch die entsprechenden Außenliegeplätze befinden.
Der Saunabereich wird in einem separaten Baustein im Westen verortet: die Erschließung erfolgt sinnfällig ebenfalls vom Foyer aus. Nach den Umkleiden im direkten Zugangsbereich folgen der Bijoubereich, das Saunabistro mit der nach Westen orientierten Kommunikationszone mit Terrasse, wo auch die Anbindung an das Schwimmbad erfolgt, sowie die Ruheräume und die jeweiligen Saunen.
In der Fuge zwischen Schwimmbad und Sauna wird im Bereich der Ruheräume und des Bistros ein nicht einsehbarer Bambusgarten vorgesehen.
Die Außensauna mit Holzdeck wird gegenüberliegend angeordnet und ist durch differenzierte Bambusfelder vor Einblicken geschützt.

Wettbewerb Hallenbad Nördlingen _ 2021 _ 1.Preis
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